
Lebe besser!
Bernisches Historisches Museum
Sonderausstellung
Auf der Suche nach dem idealen Leben Vegan, fit, umweltbewusst — nicht erst heute, sondern bereits vor über 100 Jahren suchten Anhänger und Anhängerinnen der Lebensreformbewegung den Weg zu einem gesünderen Leben und einer besseren Welt.
Kunde: Bernisches Historisches Museum - 2020

Kriese – Naturpraktiken – Neues Eden
Auf den Spuren der Reformerinnen und Reformer zeigt die Ausstellung Errungenschaften und Schattenseiten der Lebensreformbewegung von damals bis heute.

Der Besucher gelangt direkt in die Krise.
Der Lärm von Strassenbahnen und Autos, das ungesunde Stadtleben, die überfüllten Mietskasernen, die schlechten Arbeitsverhältnisse, kaum Ruhe und viel Stress, die Grossindustrie und Kriegswirtschaft, die Schrecken des Weltkrieges, schliesslich die Angst vor der Verseuchung der Umwelt, die krank machende Luftverschmutzung und die Vergiftung der Nahrungsmittel, die Gefahren der Atomenergie – Lebensreformer äusserten immer wieder harte Gesellschaftskritik.
Nach der Krise kann der Besucher die verschwienden Naturpraktiken kennenlernen.

Um 1900 eröffneten in der Schweiz die ersten Reformläden, man begann, sich in Licht- und Luftbädern zu sonnen oder in Schrebergärten eigenes Gemüse anzubauen. Ausdruckstänzerinnen, Anarchisten und Künstlerinnen experimentierten mit alternativen Lebensformen wie jener auf dem Monte Verità bei Ascona.




Neues Enden - Utopie

Am Ende kommt der Besucher ins neue Eden und kann als Abschluss Teil der Ausstellung werden.


